Grundschulstandort "Hohe Straße"


Die CDU hat durch den Inhalt Ihrer Nachricht zur Frage des Standortes einer neuen Grundschule auf deren Facebook Seite den Anschein erweckt, die Steuern müssten erhöht werden, so dass Firmen sich in Twistringen nicht mehr niederlassen. Freiwillige Leistungen, wie der Schwimmpark, müssten eingestellt werden, sodass die Stadt Twistringen und deren Angebot nicht attraktiver werden . Alles angeblich nur deshalb, weil der Standort für die neue Grundschule nicht an der Hohen Straße sondern in der Nähe des Gymnasiums oder an anderer Stelle sein soll.

Die CDU hat nicht mitgeteilt, dass an der Hohen Straße die Mensa vom Landkreis für das Schulzentrum zunächst nicht gebaut werden kann, wenn dort die neue Grundschule errichtet werden soll. Ebenso muss infolgedessen eine Rückstellung der “Oberschule“ am Schulzentrum erfolgen Darüber hinaus muss die Stadt Twistringen noch den Baugrund erwerben oder einen Erbbaurechtsvertrag mit dem Landkreis abschließen, denn dem Landkreis gehörenden dort Grund und Boden. Ist der Vorschlag der CDU, den Standort „Hohe Straße“ zu wählen, lediglich eine weitere Verzögerungsmaßnahme gegen  die Lösung der Raumnot an der Grundschule „Am Markt“? Welcher Kostenunterschied entsteht denn durch die Standortwahl “Hohe Straße“ oder Gymnasium oder einem dritten Standort?
Wenn der Sportplatz vor der Grundschule angelegt ist treten erhebliche Kosteneinsparungen dadurch ein, dass in Zukunft Wege von und zum Sportplatz erspart werden. Den Kindern geht wichtiger Unterrichtszeitraum infolgedessen nicht mehr verloren. Weitere Kostenunterschiede gibt es im Wesentlichen nicht.
Allerdings ist ein anderer Standort nicht beengt, die Erweiterungsmöglichkeiten auf 4-Zügig ist gegeben und die verkehrliche Situation ist weitaus günstiger als an der Hohen Straße. Mithin ist jeder andere Standort langfristig wirtschaftlich und tatsächlich besser geeignet, als der Standort an der Hohen Straße.

Die CDU hat lediglich dokumentiert, dass sie nicht bereit ist, Geld für die “Kleinsten„ auszugeben und vorausschauende Planungen schwerfallen.

Im Übrigen hat der Inhalt des Leserbriefes von Horst Küpker in hervorragender Weise die Auffassung der FWG Twistringen und Ortschaften “auf den Punkt gebracht“.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Helms